Social Media Bridge between America and Europe by Lucia Sanders

Social Media – mal über die Grenzen geschaut

In Uncategorized on May 22, 2011 at 5:26 pm

Beteiligung an der Untersuchung

Well, if this blog should become a bridge, I have also to write posts in German language – this will be the first one.

Untersuchungen

Diese Graphik stammt aus dem Social Media Marketing Industry Report 2011 SocialMediaExaminer.com, Michael A. Stelzner.

Sie zeigt die Beteiligung der angegebenen Länder in Prozent.  Sofern aus Deutschland jemand dabei war, ist er/sie in den 14% ( All others ) enthalten. 64 % macht dabei allein der Anteil der Befragten aus, die aus den USA stammten. Sicher, diese Verteilung ist nicht auf Grund von Überlegungen entstanden, die eine repräsentative Umfrage zum Ziel hatten – diese Verteilung spiegelt aber wohl den Stellenwert von Social Media in den genannten Ländern wieder.

Deutliche Unterschiede zwischen Europa und den USA

Dazu passt auch die Analyse der im Bereich Social Media Tätigen. Eine Analyse für den deutschsprachigen Raum, die ich selber durchgeführt habe, ergab folgendes Bild:

  • Verschwindend geringe Anzahl von Freelancern, Autoren und Dienstleistern, die für Unternehmen im Social Media Bereich tätig sind
  • Im Vergleich zu den USA stehen in Deutschland mit überragender Mehrtheit die Männer hinter Veröffentlichungen im Bereich Social Media – in der Untersuchung von Michael A. Stelzner waren jedoch 60 % der Befragten Frauen. Das entspricht auch meinem persönlichen Überblick über die Social Media Szene in den Staaten.
  • Blogs und erst recht Blog-Netzwerke von Social Media Autoren und Autorinnen spielen in Europa fast garkeine Rolle im Markt – genau an diesem Wochenende läuft in Miami ein Summit von Socila Media Autorinnen
    SheCon´2011 in Miami

    http://www.sheblogsconference.com/

Der Markt ist größer, als viele heute erahnen

Vergleicht man die Inhalte, die sich in Veröffentlichungen im Web zum Thema Social Media finden lassen, so stellt man mit einiger Überraschung gravierende Unterschiede zwischen den USA und Europa fest. In Europa beginnt man gerade den hohen wirtschaftlichen Nutzen von Social Media zu erkennen – am Wochenende habe ich gleich drei ausführliche Artikel in bekannten Zeitungen in Deutschland und der Schweiz gefunden – wohingegen in den Staaten allein die Werbemacht der Autorenschaft schon einen eigenen Markt erzeugt hat. Die hohe Anzahl von Lesern auf diesen Blogs und Informationsseiten veranlassen dort immer mehr Unternehmen diesen, den direkten Weg zum Konsumenten zu suchen. Es findet derzeit eine Entkopplung des Social Media Bereiches von den ursprünglichen Marken und Unternehmen statt. Sie nutzen diese Tools zwar immer noch intensiv, jedoch dringen sie verstärkt in die Kundenpotentiale ein, die die Social Media Seiten, insbesondere die Blogs und die Facebookseiten der Blogger, unmittelbar liefern. Eine Autorin mit 50.000 Lesern, Tausenden Facebook-Freunden und noch mehr twitter-follower ist ein gravierender Faktor im Marketing. Sie liefert nämlich einen erheblichen Vorteil – das Vertrauen ihrer Leserschaft. Genaus das müssten sich die Unternehmen aber erst einmal erarbeiten!

PR-Agenturen schrumpfen

Das hört sich nun hart an, ist es auch, wenn man die monetäre Seite betrachtet. In früheren Jahren wanderte der größte Teil des Werbebudgets an diese Agenturen. Das nahm mit der Zeit ab, es fand eine Nivellierung der Umsätze zwischen allen Beteiligten im Bereich PR und Marketing statt. Heute setzt eine zweite Welle des Schrumpfungsprozessees ein – sie wird durch die Social Media eingeläutet. Warum? Die Bloggerin, wie ich sie gerade beschrieben habe, hat einen gewaltigen Vorteil – das Vertrauen, das ihre Leserschaft in sie hat. Zudem ist sie kein Konzern oder Unternehmen, sie ist ein realer Mensch und zu dem kann man eher Vertrauen finden, einen Rat erfragen, sie kontaktieren, nach Produktbewertungen und Erfahrungen fragen…. eben alles das tun, was Social Media eigentlich ermöglicht. Bedenkt man, dass eine Kaufentscheidung zu 90 % von Empfehlungen abhängt, dann wird klar, wohin die Reise im Bereich Social Media uns führen wird. Jedenfalls nicht in den europäischen, eher technokratisch betriebenen möglichst geraden Weg zum Kaufvorgang selber.

Mittelstand und kleinere Unternehmen

Das wird ein Thema der kommenden Artikel werden – denn gerade für diese Unternehmen lohnt Social Media. Wie von fast 80 % der Unternehmen, die Social media einsetzten, bestätigt wurde, war damit auch eine erhebliche Reduzierung der Kosten verbunden. Also gerade für Unternehmen mit geringem Budget ist Social media eine gute Lösung. Dazu aber später mehr.

Lucia Sanders

( Wenn Ihnen der Artikel zugesagt hat, dann nutzen Sie doch gerne die twitter- oder facebook-button gleich hier unter diesem Satz – ich würde mich freuen. )

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